xordigital · XORPunkt · Dokumentation
Referenz für die Objekte, die das System führt, und die angebundenen Systeme, aus denen sie stammen. Grundlage für den späteren Screen-Entwurf.
Abschnitt 1
Vier hierarchische Stammobjekte. Sie beschreiben, was geplant wird, von der Baureihe bis zum physischen Prüfobjekt.
Programm Nord
Familie F-2
Variante AVariante BVariante C
PT-1042PT-0987PT-1105PT-1180
Abschnitt 2
Das System führt nicht die Stammobjekte selbst, sondern den Genehmigungsvorgang.
= Variante × Zielmarkt
Eine Variante auf dem Weg in einen Zielmarkt, durch das Gate-Relais bis zur Behörden-Systemgenehmigung. Dieselbe Variante in drei Zielmärkten ergibt drei getrennte Vorgänge, jeder mit eigenem Regelwerk, Prüfumfang und Terminlauf.
Abschnitt 3
Nicht der zeitliche Ablauf, sondern der inhaltliche Aufbau eines Vorgangs: Der Zielmarkt bestimmt das Regelwerk, dieses die Anforderung, die eine Prüfung verlangt, die einen Nachweis erzeugt.
Das ist der Aufbau, nicht der Ablauf. Der zeitliche Prozess, das Gate-Relais mit seinen Gates in drei Zonen bis zum Marktstart, ist ein eigenes Modell und wird in der Anwendung dargestellt.
Abschnitt 4
Jedes Stammobjekt wird aus einem angebundenen System gelesen. Der Genehmigungsvorgang wird nicht gelesen, sondern in der Steuerungsschicht aus diesen Objekten verknüpft.
| Objekt | Gelesen aus |
|---|---|
PROG Programm · Familie · Variante Struktur, Varianten, Konfiguration |
Technische Daten |
PT Prüfträger Bestand, Ausstattung, Verfügbarkeit |
Prüfträger-Stammdaten |
REG Regelwerk · Anforderung Prüf-Anforderungen je Zielmarkt |
Regulatorik-Feed |
TERM Termin · Kapazität Prüfstände, Slots, Umrüstungen |
Termin- & Kapazitätskalender |
NW Prüfergebnis · Nachweis Ergebnis eines Prüflaufs |
Prüfsysteme nachgelagert, fließt zurück |
VORG Genehmigungsvorgang Variante × Zielmarkt im Gate-Relais |
nicht gelesen · in der Steuerungsschicht verknüpft |
Der Genehmigungsvorgang existiert in keinem einzelnen System. Er entsteht in der Steuerungsschicht, die die Objekte verknüpft und den Zustand über das Gate-Relais führt.
Die Genehmigung ist das Ergebnis des Behördenverfahrens, kein gelesenes Objekt. Der Genehmigungsantrag geht nicht von unserem System an die Behörde, sondern über das Genehmigungs-/Dokumentensystem, das die Einreichung übernimmt.
Abschnitt 5
Rund 20 Umsysteme, hier die für das Objektmodell führenden, getrennt nach Eingang und nachgelagerten Systemen. Alle starten lesend; die Spalte zeigt die Zielrolle und ab welcher Phase Schreibzugriff dazukommt.
| System | Rolle | Zugriff | ab Phase |
|---|---|---|---|
| Eingang · gelesen | |||
| Prüfträger-Stammdaten | Bestand und Verfügbarkeit der Prüfträger | lesend | Phase 1 |
| Technische Daten | Konstruktion, Varianten- und Konfigurationsstruktur | lesend | Phase 1 |
| Regulatorik-Feed | Gesetzliche Anforderungen je Zielmarkt | lesend | Phase 1 |
| Termin- & Kapazitätskalender | Prüfstände, Slots, Umrüstungen | schreibend | Phase 2 |
| Nachgelagert · Ergebnisse und Ausgabe | |||
| Prüfsysteme | Prüfergebnisse fließen zurück | lesend | Phase 2 |
| Genehmigungs- / Dokumentensystem | Genehmigungsdokumente; reicht den Antrag bei der Behörde ein | schreibend | Phase 3 |
| Reporting | Berichte und Auswertungen | Ausgabe | Phase 2 |
Unser System schreibt nicht direkt an die Behörde. Der Genehmigungsantrag wird über das Genehmigungs-/Dokumentensystem eingereicht, das die Behörden-Schnittstelle besitzt.
Diese Einreichung ist die rote Linie: sie läuft nie autonom, in keiner Ausbaustufe. Der Mensch gibt frei, das Dokumentensystem reicht ein.